Erste Zahlen über Ausmaß der Zerstörung bekannt

Am Donnerstag gab ein Sprecher des Matanuska-Susitna Borough, dem Bezirk dem auch Willow angehört, erste Zahlen über das Ausmaß der Zerstörung durch den Sockeye-Waldbrand bekannt. Sechsundzwanzig Häuser wurden von dem Feuer komplett zerstört, wobei das Feuer über 132 Grundstücke hinwegfegte. Unklar ist bislang, ob sich auf all diesen Grundstücken Gebäude befanden.  Nach wie vor ist sowohl der Flugverkehr im Brandgebiet wie auch der Verkehrsfluss auf dem Parks Highway durch Willow beschränkt.

Etwa 800 Menschen der etwa 2100 Köpfe zählenden Gemeinde wurden im Zuge des Brandes evakuiert. Die Betroffenen, deren Häuser zerstört wurden, können nach Angaben des Alaska Interagency Coordination Center am Freitag zwischen 11 und 22 Uhr zu ihren Grundstücken zurückkehren. Der Brand gilt noch nicht als gelöscht, scheint aber mittlerweile unter Kontrolle zu sein. Anhaltend hohe Temperaturen und Trockenheit stellen nach wie vor eine Herausforderung für die Einsatzkräfte dar. Die Löscharbeiten könnten noch mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Auch das Iditarod Trail Committee ist fassungslos über die Tragödie die sich derzeit in Willow abspielt. Das Iditarod, das längste Schlittenhunderennen der Welt, und Willow, die“Musher-Hauptstadt“ Alaskas, sind eng miteinander verbunden. Schließlich findet der Re-Start des Rennens jedes Jahr auf dem Willow Lake neben dem Gemeindezentrum des Ortes statt. Von dort aus begeben sich meist um die 70 Musher im Zwei-Minuten-Takt auf die über 1600 km lange Reise quer durch ganz Alaska bis nach Nome am Beringmeer. Auf seiner Facebook-Seite, Iditarod Trail Committee, ruft selbiges dazu auf, die Musher in Willow zu unterstützen.

 

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Homepage des Iditarod – The Last Great Race

 

 

 

 

 

 

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