Alaskan Huskies – genetische Superhunde

Was unterscheidet Schlittenhunde von den typischen Haushunderassen? Dr. Stuart Nelson, tierärztlicher Leiter des Iditarod, vergleicht Hunde mit NFL Spielern: in einem professionellen Team entsprächen die Schlittenhunde den Wide Receivers im Football: schnell und leichtfüßig.

Alaksan Husky-Teams dominieren auf den vorderen Rängen von Langdistanzrennen, wie dem Iditarod. Sie werden auf Leistung gezüchtet und verfügen über etwas, das  Dr. Stuart Nelson „hybrid vigor“ nennt. Eine Energie und Vitalität, die die Vorzüge verschiedener Rassen in sich vereint. So wurden unterschiedliche Rassen, ins Besondere  Hound-Kreuzungen und Setter-Typen eingekreuzt, um Ausdauer und Schnelligkeit der Hunde zu steigern.

Diese Einkreuzungen unterliegen einem strengen Zuchtprogramm der jeweiligen Musher. Nicht jeder Husky-Mix kann also einfach als Alaskan Husky bezeichnet werden. Der Alaskan Husky mag zwar äußerlich nicht eindeutig zu identifizieren sein, da äußerliche Rassenmerkmale bei der Zuchtauslese keine bzw. nur eine marginale Rolle spielen, ist jedoch genetisch einwandfrei nachweisbar (Studie von HusonParkerRunstadler and Ostrander, 2010).

Iditarod Musher Aaron Burmeister verfolgt ein streng kontrolliertes Zuchtprogramm. Kriterien, die seine Alaskan Huskies erfüllen sind:

  • viel Energie und Antrieb
  • mentale Stärke
  • großen Appetit
  • gute Futterverwertung
  • kurze Erholungszeiten
  • feste Füße
  • dichtes Fell

Außerdem starten auch reinrassige Hunde. Lisbet Norris und ihre Familie haben den ältesten Siberian Husky Zwinger der Welt. Norris nimmt mit ihren Siberian Huskies regelmäßig am Iditarod teil.

 

 

 

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