Kategorie: Iditarod

Die ersten drei Musher in Unalakleet

Sonntag, 15. März 2015. Heute wird der erste Musher die Küste in Unalakleet erreichen und den Wells Fargo Gold Coast Award gewinnen. Der Gewinner des Awards wird auf einem Pokal verewigt und bekommt Gold Nuggets im Wert von 3.500 US Dollar. Kein schlechter Preis! Außerdem werden wir heute unsere ersten Hunde bekommen und mit den Arbeitsschichten beginnen. Ich bin zusammen mit…

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Checkpoint Unalakleet ist bereit

Die Motorschlitten der Trailbreaker warten darauf das es weiter Richtung Nome geht

Die Motorschlitten der Trailbreaker, beladen mit Schaufeln und Trailmarkern, parken vor dem Checkpoint in Unalakleet.

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Die Trailbreaker fahren einige Stunden vor den ersten Mushern mit Motorschlitten den Trail von Fairbanks nach Nome. Dabei bessern sie wenn nötig den Trail aus und ergänzen Trail-Markierungen. Sie haben sogar ihr eigenes „Logo“.

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Die Trailbreaker-Crew wärmt sich im Checkpoint in Unalakleet auf bevor sie Richtung Shaktoolik aufbrechen.

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Vor dem Checkpoint in Unalakleet stapeln sich die Food-Drop-Bags der Musher. Die meisten Musher haben je 3 Säcke mit Vorräten nach Unalakleet gesendet.

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Lisbet hat ihren Namen auf ihren Food-Drop-Bags mit Hilfe von Schablone und Sprühfarbe verewigt.

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Jessie Royer hat einfach zu einem dicken Marker gegriffen.

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Der Checkpoint ist noch wie leer gefegt. Lediglich die Station der Comm(unication)-Leute ist bereits in Betrieb. Links sieht man die einzelnen durch Vorgänge abgetrennten Räume, in denen sich die Musher ausruhen können.

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Blick in einen der abgetrennten Räume für die Musher. Unalakleet ist einer der wenigen Checkpoints in denen Betten für die Musher zur Verfügung stehen. Wenn die Betten besetzt sind, muss wie in den meisten Checkpoints auf dem Boden geschlafen werden.

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Einige Musher haben Ersatzschlitten nach Unalakleet gesendet. Sie tauschen ihre schwereren Sit-Down-Sleds hier gegen leichtere Modelle, um auf den letzten 300 Meilen des Rennens schneller voranzukommen.

 

Dropped-Dog-Station in Unalakleet – Teil 3

Samstag, 14. März 2015. Der Generator läuft und die Dropped-Dog-Station ist somit bereit für ihren Einsatz. Hunde sind bis auf Weiteres leider noch keine in Sicht. Die Dropped-Dog-Crew beschließt den Tag für sich sinnvoll zu nutzen und Unalakleet unsicher zu machen. Nach einem ausgiebigen Frühstück gehen wir mittags in das Gemeindehaus auf einen kleinen Markt. Dort bieten die Frauen von…

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Dropped-Dog-Station in Unalakleet – Teil 2

Der Freitagmorgen hielt eine unschöne Überraschung für uns bereit: Tabitha, die das Dropped-Dog-Team in Unalakleet koordinierte, lag mit schwerer Erkältung im Bett. Es war überhaupt nicht daran zu denken, sie heute mit zur Dropped-Dog-Station zu nehmen. Wir ließen sie schlafen und machten uns zu sechst auf den Weg. Leider wusste keiner von uns genau, was noch alles erledigt werden musste,…

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Dropped-Dog-Station in Unalakleet – Teil 1

Unser zweiter Tag in Unalakleet begrüßte uns wieder mit Sonnenschein, Windstille und klirrender Kälte. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Flughafen, wo wir unsere Dropped-Dog-Station aufbauen würden. Unalakleet dient als eine Art Zentrum auf dem Trail, von wo aus die umliegenden Checkpoints mit freiwilligen Helfern versorgt werden. So würden viele der Tierärzte, die momentan noch in…

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Von Willow nach Unalakleet

Am Mittwoch musste ich um 10:30 Uhr im Millenium Hotel bei den Iditarod-Headquarters in Anchorage sein. Nachdem Lisbet auf dem Trail war und wir zurück in Willow waren, hatte ich einen Tag Zeit meine Sachen für Unalakleet zu organisieren. Außer Tabitha, die ebenfalls 2011 ihr erstes Jahr auf dem Trail war und dieses Jahr das Dropped-Dog-Team in Unalakleet koordinierte, kannte…

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Nenana – erster Checkpoint

Lisbet hatte ihre Reise nach Nome angetreten. Nachdem wir JC nach Hause und Sarah zum Flughafen gefahren hatten, machten Kari, Janet und ich uns auf den Weg nach Nenana, dem ersten Checkpoint des Iditarod 2015. Nenana ist eine kleine Stadt mit knapp vierhundert Einwohner am Ufer des Tanana River gelegen. Die Food-Drop-Bags, also die Säcke in denen die Musher, Hundefutter,…

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Restart in Fairbanks – Teil 2

Es war mittlerweile schon fast 9:00 Uhr und die kalte, dunkle Nacht war einem grauen, nicht weniger kalten Tag gewichen. Es sah nicht so aus, als hätten wir große Chancen darauf heute die Sonne zu Gesicht zu bekommen. Zwei Männer des ITC (Iditarod Trail Committee) hatten den Auftrag die Schlitten mit GPS-Trackern auszustatten. Lisbet und Kari waren ihnen behilflich, als…

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Restart in Fairbanks – Teil 1

Montag, 9. März 2015 – der große Tag. Endlich sollte das Rennen beginnen für das die Musher monatelang trainiert hatten. Als wir aufwachten, war noch lange kein Tageslicht in Sicht. Die Dog-Trucks mussten zwischen 5:00 Uhr und spätestens 7.30 Uhr eingecheckt haben. Ausnahmen würde es ausdrücklich nicht geben und so war es ratsam, sich bei Zeiten auf dem großen Parkplatz,…

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Von Willow nach Fairbanks

Am Sonntag hätte unter normalen Umständen der Restart auf einem See in Willow stattgefunden wie all die Jahre zuvor auch. Heuer aber ist kein normales Jahr. Es gibt kaum noch Schnee. Noch weniger als letztes Jahr – definitiv nicht genug um die Musher in Willow starten zu lassen. So hatte die Rennleitung nach eingehender Prüfung einige Wochen vor dem Rennen beschlossen, den…

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